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Dokumentation: Filmdenkmal für die Bechers

Marianne Kapfer ist ein humoriges Portrait über die Fotokünstler gelungen.

 

"Bernd und Hilla Becher schufen mit ihren Foto-Aufnahmen eine Enzyklopädie der Industriearchitektur und entdeckten dabei die Schönheit dieser Motive. Viel Druckerschwärze ist darüber verwendet worden.

Und nun kommt die Berliner Filmerin Marianne Kapfer und dreht einen so sympathischen, witzigen, neuartigen Film über die beiden, dass die 90 Spiel-Minuten wie im Fluge vergehen." Helga  Meister, Westdeutsche Zeitung

www.westdeutsche-zeitung.de/?redid=501859 

Menschen mit Plan: Ein Film über Deutschlands einflussreichstes Fotografenpaar"Die Fotografen Bernd und Hilla Becher"

 "Ein eindrucksvolles Bild schickt Marianne Kapfer ihrem Filmporträt voraus: Es beginnt mit einer Sprengung eines weiteren nutzlos gewordenen Nutzbaus. Das Ehepaar Hilla und Bernd Becher hat hunderte solcher Bauten fotografiert, Fördertürme, Hochöfen, Gasbehälter, Getreidespeicher, Wassertürme, und es hat Grundformen und Typologien daraus abgelesen. Eine „Verpflichtung“ dazu habe er gespürt, sagt Bernd Becher. Industriearchitektur wandelt sich ständig, und die Bechers haben sich gegen diesen Wandel gestemmt.


Das Medium Fotografie erhält etwas Heroisches, wenn wie in „Die Fotografen Bernd und Hilla Becher“ ein Abgleich zwischen Jetztzustand und der auf einem Bildträger festgehaltenen Vergangenheit stattfindet. Der Film selbst führt Unwiederbringliches vor Augen, ist Bernd Becher doch inzwischen verstorben. Marianne Kapfer zeigt ihn 2005 im Museum Hamburger Bahnhof Berlin, wo er seine Retrospektive vorbereitet. Der Fotograf wirkt verschlossen und etwas übellaunig. Es wird hier eine eigene Art von Exzentrik sichtbar, eine Exzentrik, die es braucht, sachlich zu sein und so ein Lebenswerk zu verwirklichen. „Er ist ein eigenwilliger Mensch“, sagt Hilla Becher über ihren Mann. Der Film zieht einige seiner komischsten Momente aus der Verschiedenheit der Partner." Daniel Völzke, Monopol 

 

www.monopol-magazin.com/nachrichten/die-fotografen-bernd-und-hilla-becher

 

 

Porträt : Die Fotografen Bernd und Hilla Becher

Foto: Hilla Becher

 

"Wer die „Düsseldorfer Schule“ verstehen will, die in den 90er Jahren die Kunstwelt eroberte, muss Bernd und Hilla Becher kennen. Das Fotografenpaar hat Industrie- und Kunstgeschichte geschrieben: mit Aufnahmen von Hochöfen, Stahlwerken, Wassertürmen, in Ruhrgebiet und Siegerland, Frankreich, England und den USA, ein Leben lang. Ihre Verquickung von Thema, traditioneller Technik und Konzeptkunst war in Nachkriegsdeutschland revolutionär. Niemand sonst fotografierte die Dinosaurier des Industriezeitalters so nüchtern, so schwarzweiß, vor bleichem Himmel – wie Skulpturen.


Die Berliner Filmemacherin Marianne Kapfer stellt das Paar nun vor, material- und kenntnisreich, nah und fast intim, sofern man dem 2007 verstorbenen wortkargen Bernd Becher überhaupt nah kommen konnte." Claudia Wahjudi, Zitty

www.zitty.de/kultur-kino/45070/

 

"Es geht ja nicht darum, die ganze Welt zu dokumentieren".

Der Dokumentarfilm "Die Fotografen Bernd und Hilla Becher" ist eine Hommage an das Künstlerpaar und sein Lebenswerk. Brigitte Schultz sprach mit Hilla Becher über den Film, ihre Fotografie und ihr Verständnis von Architektur.

Bauwelt 27-28/09 Brigitte Schultz Interview mit Hilla Becher